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Es werden Posts vom August, 2012 angezeigt.

Gastartikel: Führt Kontrollverlust bei Hunden zu Kontrollzwang?

Heute möchte ich Ihnen einmal einen sehr lesenswerten Gastartikel von Ute Rott präsentieren. Er ist zwar etwas länger, aber es lohnt sich, ihn bis zum Ende zu lesen – versprochen J

Führt Kontrollverlust bei Hunden zu Kontrollzwang?
Kontrolle ist etwas, das jedes Lebenwesen braucht, um überleben zu können. Von klein auf lehren wir unsere Kinder viele Dinge genau zu kontrollieren, damit sie heil durchs Leben kommen Zum Beispiel ist es ganz klar, daß man nur über eine befahrene Straße geht, wenn dies gefahrlos möglich ist. Ebenso steckt man nicht einfach alles in den Mund, es könnte ja giftig sein. Messer und Scheren werden Kindern erst dann anvertraut, wenn die Eltern sicher sind, daß sie vernünftig damit umgehen und auch dann bleiben sie dabei und kontrollieren, daß nichts passiert. Auch Vorsicht gegenüber Fremden - in vernünftigem Ausmaß - sollen Kinder lernen und nicht mit jedem mitlaufen, der Gummibärchen dabei hat.
Menschen kontrollieren ihre Umgebung ständig, ohne sich dessen bewußt …

Gastartikel: Neue Erfindung als Lösung von „Jagdproblemen“ beim Hund?

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Der heutige Gastartikel von Alexandra Rosterg setzt sich mit einer neuen Erfindung im Bereich „Hundeerziehung“ auseinander:
Warum man einmal in sich gehen sollte und reflektieren sollte bevor man sich womöglich zum Kauf einer neu angepriesenen Erziehungshilfe für den Hund hinreißen lässt.
Vor einigen Tagen erhielt ich ein Email von einer Bekannten. Im Anhang befand sich ein Artikel, der in einer renommierten Tageszeitung aus Süddeutschland veröffentlicht wurde. In diesem Artikel geht es um ein Hilfsmittel, was den Hund in einer Notsituation, so der Erfinder, vom Jagen abhalten soll.
Bei der Erfindung handelt es sich um eine Art Halsband mit integrierter Feder, was dem Hund vor dem Spaziergang angelegt wird und in dem sich ein Stofftunnel befindet. Will nun der Vierbeiner, wie es auf dem Verkaufsvideo auf der Internetseite des Anbieters zu sehen ist, z.B. einem Jogger hinterherjagen, nachdem sein Adrenalinspiegel durch verbale Anfeuerung und Stöckchen werfen so richtig auf Touren gebracht…

Danke an alle Freunde des Hundetalk

Heute bekam ich die Nachricht, dass sich die 2. Sendung von „Riepes Hundetalk“ innerhalb von 2 Wochen nach der TV-Erstausstrahlung an die Spitze der meistgesehenen Sendungen aller Zeiten der Mediathek des Senders gesetzt hat. Das ist ein sehr schöner Erfolg, der mich natürlich sehr freut. Es freut mich aber noch mehr, wie viel positives Feedback ich in den letzten zwei Wochen zu der Sendung, vor allem in privaten Emails, bekommen habe. In vielen Zuschriften wird erwähnt, dass das einfache, und auch nicht einmal neue Konzept eines informativen Gesprächs, den Reiz der Sendung ausmacht. Viele Schreiber fühlen sich ruhig, sachlich und, wie der fast einhellige Tenor ist, auch verständlich ohne ablenkende Aktion und Hektik informiert. Und, was mich auch besonders freut ist die Tatsache, dass die meisten Zuschriften von „normalen“ Hundehaltern kommen, die sich nicht 24 Stunden des Tages mit Hundethemen beschäftigen oder über diese streiten. Sondern solche Hundehalter sind, die mit ihrem vier…

Hundetalk 2 mit Maria Hense

Die zweite Sendung von Riepes Hundetalk ist online:

http://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/E71B4AD70A0110020049E973CA1B0716.html Wer die Sendung im Fernsehen verfolgen möchte, kann das auf NRWISION im Kabelnetz in NRW zu folgenden Zeiten (oder im Liverstream auf nrwision.de):
Erstausstrahlung: Dienstag, 7.8.2012 um 22:05 Uhr
Wiederholungen: Mittwoch, 8.8.12 um 8:05 Uhr und um 13:15 Uhr Donnerstag, 9.8.12 um 23:50 Uhr Freitag, 10.8.12 um 8:05 Uhr und um 13:15 Uhr Samstag 11.8.12 um 18:20 Uhr Sonntag, 12.8.12 um 13:40 Uhr

Wie wäre es einfach mal mit Mitgefühl?

Eher zufällig stoße ich auf einen Artikel, der sich mit dem Jubiläum eines Freizeitparks im Sauerland beschäftigt (http://www.wa.de/nachrichten/nordrhein-westfalen/freizeitpark-fort-bringt-rodeo-tierschuetzer-barrikaden-2443413.html).
Ich möchte hier gar nicht direkt darauf eingehen, was ein Rodeo ist, was genau den Tieren dabei unangenehm ist und warum sie sich praktisch immer so verhalten, wie es zum Programm einer solchen Veranstaltung passt. Das stört mich alles gewaltig, aber hier möchte ich einmal den Titel dieses BLOG-Posts als grundsätzliche Frage stellen – Eine Frage, die ich allerdings nicht beantworten möchte. Ich möchte nur den Leser dieser Zeilen ermutigen, die Frage für sich selbst zu beantworten – und vielleicht etwas zum Nachdenken anregen. In dem erwähnten Artikel wird der zuständige Amtstierarzt folgendermaßen zitiert: „Es stellt sich für mich so dar, als würden die Tiere nicht sonderlich darunter leiden“. Nicht sonderlich leiden? Wenn die Tiere also nicht sonderlich le…