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Es werden Posts vom Januar, 2016 angezeigt.

Ohne positive Verstärkung würde man verhungern

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Wenn ich irgendetwas mache, was für mich eine angenehme Konsequenz hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass ich dieses Verhalten wiederhole. Das ist eine der Grundlagen unserer Existenz. Wir würden nicht essen, keine Nahrung zu uns nehmen, wenn dies kein angenehmes Gefühl zur Folge hätte. Wir sind immer auf der Suche nach dieser angenehmen Konsequenz, die unser Leben angenehm macht. Wir lernen so, wie wir uns ernähren, wie wir existieren können. Wir lernen auf der Suche nach dieser angenehmen Konsequenz, wie wir Nahrung erkennen, erreichen, jagen, zubereiten, zerlegen etc.
Wären wir nicht auf der Suche nach dieser angenehmen Konsequenz, dann würden wir schlicht verhungern.
Mechanismus des Lernens
Dieses Wiederholen von erfolgsversprechenden Handlungen bezogen auf angenehme Konsequenzen nennt man auch positive Verstärkung. Das ist nur eine Bezeichnung. Man versucht damit diesen Mechanismus, diesen Teilbereich des Lernens, zu erklären. Das Ganze ist in wissenschaftlichen Theorien zum Thema Le…

Der Blickwinkel des Hundehalters

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Jeder Mensch sieht die Welt aus einem speziellen Blickwinkel. Auch Menschen, die sich ähnlich sind, schauen dennoch immer von ihrem eigenen Standpunkt auf die Welt. Nicht nur der Standpunkt, auch die kulturelle und soziale Umgebung richtet den Blick. Ebenfalls persönliche Erfahrungen, Prägungen durch Familie, Freunde und angeborene Charaktereigenschaften machen einen Menschen aus. Es gibt Menschen, die mögen Action, andere sind eher gemütlich. In sozialen Fragen bevorzugen einige strikte Hierarchien, andere sind locker und entspannt im Umgang mit Freunden und Kollegen. Einige Menschen sind genau und ordentlich, andere da eher unaufgeräumt usw. Und alle Eigenschaften sind in unterschiedlicher Ausprägung dann noch unterschiedlich gemischt. Wie sagt man im Rheinland so treffend: "Jeder Jeck ist anders". Das trifft es ziemlich gut. "Jeck" kann man frei mit einer Art positiver Verrücktheit übersetzten. Und es ist wirklich verrückt, wie anders und unterschiedlich die Men…

Die Rangordnung im Schlaf...

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Was ich da mache? Nun, ich schlafe ab jetzt am Boden mit Regi in seinem Bettchen. Heute konnte man (mal wieder) im Internet lesen, dass Hunde nicht im Bett schlafen sollten. Eine der Begründungen war dort, dass man "Rangordnungprobleme" bekommen könne, wenn der Hund im Menschenbett schläft. Mein Rückschluss: Wenn ich also im Hundebett schlafe, hat der Hund ein Rangordnungsproblem mit mir...




Mein Rat an alle verhinderten "Rudelführer" - macht es Euch im Hundebett bequem, und schon ist die Rangordnung geklärt. Ich muss allerdings zugeben, dass diese Erziehungsmaßnahme recht unbequem ist. Regi ist klein, sein Bett ist entsprechend. Also muss der größte Teil von mir auf dem Fußboden liegen. Was man nicht alles für die Rudelführerschaft tut...




Flexibilität in der Hundeerziehung

Bevor man mit einem vermeintlichen „Problemhund“ ein anderes Verhalten trainiert, sollte man immer erst einmal die Gründe des Verhaltens eruieren. Ich mache nämlich immer wieder die Erfahrung, dass es unzählige, individuelle Gründe für ein Verhalten gibt – oder für die Interpretation des Verhaltens durch den Menschen. Nicht selten verhält sich der Hund völlig normal, Menschen interpretieren jedoch ein Fehlverhalten hinein oder sind selbst de...r Grund für das vermeintliche Fehlverhalten.

Ursachen erforschen

Darum ist es wichtig und richtig, vor einem Training eine genaue Analyse des Umfelds, der Gesundheit und der Lebensumstände des Hundes zu machen. Häufig genügen eine Umstellung des Tagesablaufes und eine Reduzierung von Stressoren, und ein angeblich „aggressiver“ Hund entspannt sich zusehends. Meiner Meinung nach wird viel zu schnell mit irgendwelchen Trainings begonnen, ohne die Verhaltensgründe zu kennen und bei der Wurzel zu packen.

Flexibles Training ohne sture „Philosophie“

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