Samstag, 28. Dezember 2013

Ein bisschen erschrecken schadet doch nicht – Oder: Die Suche nach dem Tal der Deppen…

Eigentlich ist Klartexthund ja im Urlaub. Aber es gibt Geschichten, die muss man erzählen, solange sie noch frisch sind – damit man dazu noch die emotionale Nähe hat…
 
Heute Vormittag. Ich gönne mir ein Frühstück auswärts in einem Restaurant in der Stadt. Zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel ist es dort erwartungsgemäß recht voll. Da kommt ein Paar mit einem kleinen Hund herein, den ich als Westie identifiziere. Sie setzen sich an den Tisch direkt neben mir. Der Hund legt sich unter den Stuhl seines Frauchens und drückt sich an deren Beine. Er zeigt deutliches Stressverhalten. Er hechelt stark, sabbert dabei und klemmt die Rute fast schon in den Körper. Eine Kellnerin kommt vorbei, beladen mit gebrauchtem Geschirr und Besteck. Fast direkt am Tisch des Hundes und seiner Besitzer fällt etwas vom Besteck scheppernd auf den Boden, fast erwischt eine Gabel den Hund. Die Besitzer ignorieren den Hund…
Gestresster Hund wird ignoriert
Das Restaurant wird immer voller. Menschen drängen an den Tischen vorbei, einige bleiben vor den Tischen stehen um nach einem Platz zu suchen, andere ziehen ihre schweren Winterjacken aus – einmal jemand so, dass der umherschleudernde Ärmel den Hund fast im Gesicht trifft. Dann scheppert es wieder irgendwo im Raum, weil jemand eine Tasse vom Tisch fallen lässt, woanders erneut eine Gabel zu Boden knallt. Ich beobachte den Hund und stelle eine Geräuschempfindlichkeit fest. Bei jedem lauteren Geräusch zuckt er zusammen und presst sich immer stärker an Frauchen, die ihn aber konsequent ignoriert. Schon nach zwei bis drei Minuten ist der Hund kurz davor, panisch zu werden – seine Augen sind starr und weit geöffnet. Er fängt an zu wimmern. Und – Frauchen reagiert plötzlich. Sie ruckt einmal an der Leine und zischt ein „Still“ in Richtung des Hundes. Da reicht es mir. Zwar habe ich mir vorgenommen, so gut es geht nicht den Schlaumeier raushängen zu lassen und nicht jeden immer und überall von meinem Umgang mit Hunden überzeugen zu wollen. Aber das hier war zu viel. Ich ärgere mich sogar, dass ich erst nach einigen Minuten eingegriffen habe. Ich frage also die Hundebesitzer, ob sie nicht bemerken würden, dass ihr Hund gerade Höllenqualen leiden würde und bitte sie, den Hund auf den Arm zu nehmen und mit mir vor die Tür zu gehen – was dem Mann gefällt. Er ist Raucher.
Selbst verschuldete Geräuschempfindlichkeit
Draußen erfahre ich, dass sie den Hund bewusst mitgenommen haben, damit er die Angst vor Geräuschen verliere – laut ihrer Hundetrainerin sollen sie den Hund gezielt solchen Situationen aussetzen. Er soll sich daran gewöhnen, wenn er Angst hat, soll er konsequent ignoriert werden und wenn er jammert oder laut wird, soll er konsequent zurechtgewiesen werden. Als ich diese Worte höre, kommt in mir ein Verdacht auf. Ich fragte die Besitzer, ob der Hund vielleicht an anderer Stelle schon einmal ein „Fehlverhalten“ gezeigt hätte und ob sie ihn dann auch immer zurechtgewiesen hätten. „Natürlich“, sagte die Frau. „Er hat an der Leine immer andere Hunde angekläfft. Unsere Trainerin hat uns dann geraten, ihm immer ein Schlüsselbund vor die Nase zu werfen, wenn er das macht. Das hat wunderbar geklappt“. Meine Frage darauf: „Und? Lassen Sie mich raten. Jetzt geht er ruhig an anderen Hunden vorbei. Zieht er dabei auch die Rute ein und schaut unsicher zu Ihnen?“
„Ja, genau“, antwortet die Frau, „woher wissen sie das? Sind sie so eine Art Hundeflüsterer?“
„Nein“, antworte ich, „ ganz bestimmt nicht. Als Kind wurde mir schon beigebracht: Wer flüstert, der lügt…“
Hund muss nicht wieder ins Restaurant
Nun gut, nach diesem kurzen Gespräch konnte ich die Menschen sachlich davon überzeugen, den Hund nicht wieder in das Restaurant zu schleppen. Dann habe ich Ihnen noch einige Tipps bezüglich des Tröstens von Hunden gegeben, ihnen eine Visitenkarte überreicht und ihnen eine kostenlose Beratung angeboten. Ich weiß, wirtschaftlich dumm, vielleicht auch nicht fair den Wettbewerbern gegenüber. Ist mir aber schnurzegal – der kleine Hund tut mir einfach leid. Ich hoffe, sie melden sich…
Was mich aber mehr als wütend macht sind die Ratschläge dieser „Hundetrainerin“. Was hier nämlich mit dem Hund geschehen war, lag auf der Hand. Eine Leinenaggression des Hundes gegen Artgenossen wurde einfach mit Schreckreizen schnell „wegtrainiert“. Was eine Geräuschempfindlichkeit zur Folge hatte, die in einer starken Furcht gegenüber sämtlichen, auch alltäglichen Schreckreizen gipfelte. Und wenn sich der Hund fürchtet, „darf“ er nicht einmal getröstet werden – sondern soll ignoriert werden. Weil trösten angeblich die Furcht verschlimmert. Dass das Unfug ist, kann man hier nachlesen:
Das Tal der Deppen
Es ist wirklich unglaublich, mit welchem Blödsinn Hunde konfrontiert werden, welche „Erziehung“ sie über sich ergehen lassen müssen. Und komm mir keiner mit dem Spruch, dass „ein kleines bisschen erschrecken doch nicht schadet“. Jedem, der das in dem Zusammenhang mit diesem vollkommen verängstigten kleinen Westie sagt, dem wünsche ich, dass er dieses Traumata mal selbst erlebt. Am liebsten würde ich alle, die solch einen Käse verbal verbreiten mal in ein Tal beamen. Ein Tal, wenige Meter breit, mit hohen, steilen Seitenwänden. Und von diesen Seitenwänden fallen immer mal wieder dicke Steinbrocken ins Tal – ganz unkalkulierbar, plötzlich – aber oft. Sie fallen auf jeden, der durch das Tal wandert. Und diejenigen, die ich dorthin beame, müssen immer wieder durch das Tal laufen. Wenn sie das eine Ende erreicht haben, müssen sie wieder zurück –jeden Tag. Natürlich werden sie sich vor jedem Gang fürchten. Aber trösten darf sie keiner…
Und nicht nur die „Bisschen-erschrecken-Schwätzer“ wünsche ich in dieses Tal der Deppen. Alle Hundetrainer, die so etwas raten wie die vorher genannte Hundetrainerin, wünsche ich auch in das Tal. Was allerdings zur Folge hätte, dass ein Großteil der deutschen Hundetrainer auf einen Schlag verschwunden wäre…
In diesem Sinne. Ich wünsche einen guten Rutsch ins Jahr 2014! Aber Vorsicht! Nicht dass jemand im falschen Tal landet ;-)
(c) Fotolia
 

Freitag, 13. Dezember 2013

Silvester - Hunde trösten erlaubt und wichtig!

Mein Hund Puzzel liegt auf seiner Fensterbank und geht seinem Job nach. Unser Haus bewachen und mich benachrichtigen, wenn draußen etwas vor sich geht, was uns bedrohen könnte. Plötzlich, ein lauter Knall. So laut, dass die Scheiben vibrieren. Ich erschrecke mich und schaue zu Puzzel in Richtung Fensterbank. Er liegt ruhig, aber sein Blick und seine Ohren sind auf einen Punkt draußen gerichtet. Noch bevor ich aufstehen kann um in meiner Besorgnis nachzusehen, was passiert ist, sehe ich, wie seine Ohren sich etwas abdrehen, er nichts mehr fixiert und seinen Kopf entspannt absenkt. Das beruhigt mich, Puzzel hatte etwas wahrgenommen, kontrolliert, was es war und blieb völlig ruhig – was auch mich beruhigte. Sein Verhalten und seine Stimmung übertrug sich direkt auf mich. Meine „Angst“, bzw. das bedrohliche Gefühl verschwand. Trotzdem stand ich auf um nachzusehen. Irgendetwas war von einem LKW gefallen, die Menschen waren gerade dabei wieder aufzuladen. Puzzel hatte aber erkannt, dass die Situation keinen Einfluss auf unsere Sicherheit hatte, entspannte und bevor ich nachgesehen hatte entspannte ich durch sein Verhalten.
Andere Situation. Es ist Abend, ich hatte einen stressigen Tag. Zudem muss ich mich innerlich noch auf einen Termin am nächsten Tag mit unangenehmen Menschen vorbereiten. Ich habe zwar keine direkte Angst davor, aber ein schlechtes Gefühl. Ich sitze auf dem Sofa, mit diesem schlechten Gefühl. Puzzel liegt und hebt den Kopf – er kennt mich so lange und so gut, dass er mich besser einschätzen kann, als ich es selbst kann. Er steht auf, kommt zu mir, setzt sich und drückt seinen Körper an meine Beine und legt seinen Kopf auf mein Knie. Was ich natürlich mit einer ausgiebigen Knuddelattacke beantworte. Wonach das schlechte Gefühl fast verschwunden war. Dank Puzzels Trost und seiner sozialen Unterstützung für mich…
Warum ich das erzähle? Nun, wie Puzzel in den beiden Situationen mit mir umging war letztlich ein Beispiel dafür, wie Hundehalter mit der Silvesterknallerei umgehen können. Leider ist das alle Jahre wieder ein Thema. Soll man den Hund ignorieren oder trösten, wenn er sich vor der Knallerei fürchtet? Und so, wie es beim Thema Hund immer ist, gibt es dort unterschiedliche Sichtweisen – was ich in dem Punkt nicht wirklich verstehe. Wenn man in einer Situation ist, wo sich ein  Lebewesen fürchtet. Ein Lebewesen auch noch, zu dem ich eine enge Beziehung habe. Wenn mir dort meine Intuition nicht sagt, was ich zu tun habe, dann bin ich wahrscheinlich schon so verwirrt von den Unmengen unterschiedlicher und komplexer Informationen im Hundebereich, dass mein Bauchfühl nicht mehr richtig funktioniert…
Ich möchte hier gar nicht zu tief auf das Thema eingehen, mit Fremdworten um mich schmeißen. Eins sollte man aber klarstellen, weil die Fachwortkleinigkeitskrämer überall lauern. Zwischen Angst und Furcht gibt es einen Unterschied. Angst für sich genommen ist nicht greifbar, man hat z. B. Angst, wenn man sich im Dunkeln bewegt. Furcht ist dagegen ein Gefühl, das durch eine konkrete, reale Bedrohung ausgelöst wird. Allerdings sind die Übergänge oft fließend und Furcht wird auch Realangst genannt. Daher möchte ich hier im weiteren Verlauf den Begriff Angst bevorzugen.

Aber zurück zur Hundeangst und dem verwirrten Bauchgefühl der Hundehalter. Dem Gefühl möchte ich mit einigen Informationen auf die Sprünge helfen.
Angst ist ein unangenehmes Gefühl. Die Natur möchte uns damit mitteilen, dass wir etwas an unserem Aufenthaltsort und unserem Verhalten ändern sollten, um sicher zu sein. Angst ist also ein unangenehmes Gefühl. Gesteuert wird dieses Gefühl von diversen Hormonen im Körper, die das Stresssystem regeln.
Zuwendung von Sozialpartnern und Körperkontakt senken Blutdruck und Atemfrequenz durch Hormone, die den Stresshormonen entgegenwirken. Diese Zuwendung beschreibt man mit trösten und das daraus resultierende Gefühl ist gut. Man empfindet Trost, man fühlt Trost. Einfach ausgedrückt: Trösten fördert ein gutes Gefühl. Und gute Gefühle verdrängen die schlechten Gefühle. Mit Trost kann ich also Angst bekämpfen, verdrängen. Wenn man das Wort Trost als zu vermenschlichend ansieht, kann man es gern durch soziale Unterstützung ersetzen. Und die wird bei allen sozialen Lebewesen gezeigt – ob Mensch, Hund, Wolf oder Maus…
Also, soziale Unterstützung ist gut, wichtig und richtig. Ignoriere ich einen Hund wenn er Angst hat, verhalte ich mich schlicht nicht sozial.
Erwähnen sollte man noch, dass die oft genannte Ansicht, dass man durch die Zuwendung das „Verhalten“ Angst fördern und noch schlimmer machen könnte, in allen Belangen als unkorrekt bezeichnet werden kann. Angst ist kein Verhalten, sondern ein Gefühl – ein schlechtes Gefühl. Das kann man nicht mit einem guten Gefühl verstärken, sondern damit bekämpfen. Verstärken kann man mit Zuwendung, mit etwas Positivem ein Verhalten, kein schlechtes Gefühl.
Allerdings, da kommen wir auf Puzzel und mich am Anfang zurück. Es kann natürlich auch sein, dass ein Hund gar keine Angst vor der Knallerei hat. Dass er nur wissen möchte, ob sie bedrohlich ist. So wie ich wissen wollte, ob unser Haus irgendwie in Gefahr ist. Wenn der Hund eine enge Bindung an seinen Halter hat, wird er sich an diesem orientieren – wenn der Halter ruhig und entspannt bei einer Knallerei bleibt vermittelt er dem Hund, dass keine Gefahr droht. So wie Puzzel mir durch seine Ruhe vermittelt hat, dass er draußen keine Bedrohung erkennen konnte. Genauso kann der Hundehalter seinem Hund durch Ruhe und Besonnenheit vermitteln, dass die Knallerei nichts ist, was das Leben bedroht. Wenn der Hund also „fragt“, was das ist, kann man ihn ganz ruhig und kurz ansprechen (z. B. „alles in Ordnung“) und einer normalen Tätigkeit weiter nachgehen – die Knallerei ignorieren. Nicht den Hund.
Hat ein Hund aber schon Angst oder zeigt deutliche Anzeichen, dass ihm unwohl ist – dann bitte trösten, soziale Unterstützung bieten. Diese aber dann auch nicht so, dass sie dem Hund noch mehr Angst macht. Reden Sie nicht wie eine Maschinenpistole auf den Hund ein, sondern vermitteln ihm wieder Ruhe und Souveränität. Kommt der Hund zu Ihnen und sucht Körperkontakt, dann gewähren sie ihm diesen. Streicheln Sie ihn und sprechen ab und zu beruhigende Worte. Allerdings sollten Sie ihrem Hund auch keinen Körperkontakt aufzwingen – wenn er sich zum Beispiel unter dem Sofa verkrochen hat. Reden Sie nicht auf ihn ein, er solle hervorkommen. Ziehen sie ihn vor allem nicht hervor! Wenn er sich dort relativ sicher fühlt, lassen sie ihn dort, verlassen ihn aber nicht. Nehmen Sie sich ein Kissen, eine Decke und setzen sich auf den Boden. Vielleicht kommt er ja selbst hervor…
Wie sie letztlich individuell mit Ihrem Hund umgehen, überlassen Sie ruhig ihrem Bauchgefühl. Sie können das, glauben Sie mir. Denken Sie an die vorher genannten Hinweise, bleiben Sie selbst ruhig und trösten den Hund bitte, wenn er Angst hat. Das verstärkt, verdammt nochmal, nicht die Angst ;-)  
 
Mit diesen Worten verabschiedet sich Klartexthund für dieses Jahr. Ich wünsche den Lesern ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2014! 
…2014 erscheint übrigens ein neues Buch, das ich mit Kathrin Schar zusammen geschrieben habe. Nur mal so am Rande erwähnt ;-)

http://www.amazon.de/Hunde-halten-mit-Bauchgef%C3%BChl-intuitiven/dp/3840420318/ref=pd_sim_b_7
 

 

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Aggressive Hunde: Dominanz oder Arthrose?

Wenn man tatsächlich mit Menschen und ihren Hunden arbeitet, sammeln sich automatisch Daten an, die den Erfahrungsschatz vergrößern und die man durchaus statistisch verwenden kann – die aber auch Augen und Horizonte öffnen können. So habe ich einmal die Daten zusammengestellt, die mir oft im Zusammenhang mit Hunden und Aggressionen begegnen. Die Fälle, die ich ausgewertet habe, stellten sich folgendermaßen dar: Es ging um Hunde, die aggressives Verhalten (statistisch hier inklusive Drohverhalten wie knurren, obwohl fachlich nicht korrekt als Aggression anzusehen)gegen den Besitzer und Menschen zeigten. Da ich bei einem solchen Verhalten immer zuerst den Tierarztbesuch empfehle, ergeben sich bei Hunden mit dem benannten Verhalten folgende statistische Daten: Hunde, die bei mir vorgestellt wurden und aggressives Verhalten zeigten (wie vorher beschrieben und dem Tierarzt vorgestellt wurden), hatten zu 63 % (!) gesundheitliche Probleme. Es handelte sich dort in erster Linie um Erkrankungen des Bewegungsapparates wie ED, HD oder diverse Arthrosen und Rückenprobleme. Aber auch schmerzhafte Ekzeme der Haut sowie organische Erkrankungen, die den Körper belasten und somit die Reizschwelle heruntersetzen, traten im Zusammenhang mit aggressivem Verhalten auf.
Dies sind zwar keine wissenschaftlichen Daten, sondern reine Statistiken meiner Arbeit. Allerdings zeigen für mich diese Daten auf, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen aggressivem Verhalten und schmerzhaften, bzw. belastenden Erkrankungen oder Verletzungen besteht. Eigentlich keine Sensation – ist bei Menschen ja nicht anders. Nur bei Hunden wird das meiner Meinung nach nicht genug beachtet. Noch schlimmer ist innerhalb dieser Statistik, dass von diesen 63 % der Hunde mit Erkrankungen, vor meinem Hinweis nur ca. ein Drittel schon einmal beim Tierarzt vorgestellt wurde. Die anderen zwei Drittel wurden aber direkt trainiert und dabei mehrheitlich wegen vermeintlicher Dominanzprobleme. Was heißt, Hunde mit Schmerzen, die einfach nur in Ruhe gelassen werden möchten, wurden von irgendwelchen rudelführenden Deppen noch mit Leinenruck, Rappelbüchsen, Nierenzwickern oder ähnlichem Unfug behandelt, um ihnen die Dominanz auszutreiben und ihnen zu zeigen, wer der Boss ist. Zwei Drittel der nachgewiesen durch Krankheit aggressiven Hunde, wurden unterdrückt und aversiv behandelt…
Mir sind diese Erfahrungswerte natürlich bekannt – es ist aber erstaunlich, dass die Erfahrungswerte in Prozentzahlen ausgedrückt auch auf mich einen noch größeren Eindruck machen. Darum möchte ich die Zahlen hier veröffentlichen, damit vielleicht einige Hundehalter, die ein vermeintliches Aggressionsproblem haben, auch mal andere Möglichkeiten für das Verhalten in Betracht ziehen, als dieses überflüssige Dominanz- und Rudelführergerede.  
(c) Fotolia
 

Wenn der unfaire Hundetrainer einer rektalen Öffnung ähnelt

Der Haushund stammt von einem Raubtier ab, welches darauf angewiesen ist, seine Nahrung durch jagen zu erlangen. Dadurch hat sich evolut...